Mykonos, zwischen Europa und Kleinasien,
genauer zwischen dem griechischen Festland
und der Türkei gelegen, ist schon seit
Jahrzehnten eine beliebte Urlaub's und Party
Insel innerhalb der Zykladen. Das auch unter
dem Namen "Insel der Winde" firmierende
Eiland ist mit 86 km² relativ klein. Zum
Vergleich - Mykonos hat ungefähr die Größe von
Sylt, und ist elfmal kleiner als die
Ostsee-Insel Rügen.
Mykonos ist relativ flach. Die Insel zählt
aufgrund der häufig vorherrschenden
Sommer - Winde zu den windreichsten Gebieten
Griechenlands. Das erklärt auch, warum sie
recht kahl ist, da sie im Gegensatz zu den
anderen Inseln keine hohen Berge besitzt,
sieht man von der höchsten Erhebung mit rund
370 m einmal ab.
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Die Hauptstadt Mykonos der gleichnamigen
Insel sieht aus wie aus dem Bilderbuch.
Fotogene Windmühlen auf einer leichten
Anhöhe, die das
Wahrzeichen der Stadt sind, kleine weiß
angemalte oder gekalkte Flachdach-Häuser,
schöne ornamentverzierte Türen und
Fensterrahmen aus Holz, letztere meist
dekorativ blau angemalt prägen das
Erscheinungsbild. Dazu floral geschmückte
Balkone, enge kuschelige Gassen,
gepflasterte Wege, viele kleine Kirchen und
das alles noch direkt am Meer gelegen. Was
will man mehr... |
Im Hafen verkehren sowohl Fährschiffe, als
auch Schnellboote, die einen von und zu den
anderen Inseln bringen. Der Hafen von
Mykonos Stadt ist daneben auch Ziel vieler
Kreuzfahrtschiffe, da die Insel zu den Zielen
einer
Mittelmeer
Kreuzfahrt gehört. Da sie nicht groß ist
läßt sie sich im Rahmen eines mehrstündigen
Landgangs gut erkunden. Der Flughafen liegt
auf 120m Höhe rund 4 km von der Stadt
entfernt. Er hat lediglich eine Start- und
Landepiste, die mit ihren 1.900 m relativ
kurz ist, aber auch aus Deutschland direkt
angeflogen wird.
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Knapp
zwanzig Strände, über die gesamte Insel
verteilt, buhlen um die Gunst der
Besucher. Nicht alle sind zum
Sonnenbaden geeignet.
Fetelia in der
Bucht von Parnamos, eignet sich aufgrund
seiner Lage im windreichen Norden mehr
zum Windsurfen, während Agrari zu den
eher ruhigen Sonnenstränden im Süden von
Mykonos zählt. |
Sollte ihnen während des Urlaub's auf
Mykonos mal ein Pelikan vor die Füsse
laufen, so handelt es sich vermutlich um
Petros II, dem Inselmaskottchen. Man trifft
ihn im Hafenbereich an.
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Neben dem
Strandleben gibt es auch Möglichkeiten,
die Insel selber zu erkunden. Eine
Staatsbibliothek, vier Museen sowie rund
siebzig verschiedenen Kirchen und auch ein
Kloster, verteilt auf der Insel, laden
zu einem Besuch ein. Das Rathaus der Insel ist
übrigens das einzige Gebäude, welches ein
Ziegeldach besitzt. Es wurde vor 230 Jahren
als russisches Konsulat erbaut, zu einer
Zeit, als die Insel noch eine wechselreiche
Geschichte vor sich hatte. |
Mykonos ist
natürlich vor allem auch eine große
Partymeile. In den Restaurants und
Diskotheken von Mykonos vergnügen sich
auch die Wohlhabenden. Das Preisniveau ist
daher allgemein höher als auf vielen anderen griechischen
Inseln. Aber auch der normale Urlauber
findet seine Nische. Die große Toleranz der
Insulaner hat Mykonos zu einem beliebten
Reiseziel für Homosexuelle gemacht.
Auf Mykonos regnet es im Sommer nicht,
was Wasser zu einem wertvollem Gut macht.
Die Wasserversorgung wird über Stauseen und
eine Wasserentsalzungsanlage sichergestellt.
Man sollte als Urlauber trotzdem sorgsam
damit umgehen.
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