Mykonos-Stadt: Museen
In der Stadt gibt es mehrere besuchenswerte,
kleine Museen. Der größte Schatz im
Archäologischen Museum an der Uferstraße
zwischen Stadt und Altem Fährhafen ist ein
mannshohes Tongefäß aus dem 7. Jahrhundert
vor Christus. Darauf ist als Relief die
älteste bekannte Darstellung des
Trojanischen Pferdes zu sehen. Darunter
zeigen verschiedene Szenen äußerst drastisch
die Schrecken des Krieges. Mitten im
Gassengewirr stehen „Lena’s House“ und das „Nautical
Museum“ unmittelbar nebeneinander. In Lena’s
House sieht man, wie eine mittelständische
Kaufmannsfamilie der Insel in der ersten
Hälfte des 20. Jhs. lebte. Im Nautischen
Museum sind vor allem Schiffsmodelle und
Lithografien aus dem 18. und 19. Jh. zu
sehen, die Mykonos zeigen, wie es einmal
war.
Mykonos-Stadt: Künstler
In der Stadt leben und arbeiten zahlreiche
griechische und ausländische Künstler, über
ein Dutzend Galerien widmen sich der
Modernen Kunst. In der Galerie Artists of
Mykonos (Odos Panachrantou 11) zeigt die
Deutsche Monika Derpapas ihre Mosaike, ihr
britischer Partner Richard James North
bemalt Gegenstände aller Art in dicken
Schichten mit Acryl. Nur ein paar Schritte
entfernt stellt die Südafrikanerin Donna
Skaropoulou im eigenen Life Line Art Studio
(Odos Skardana 7) ihre zarten Acrylgemälde
aus. Mit „Manuel“ signiert der Grieche
Emmanuel Roussos seine Mixed Media aus Glasm,
Metall, Holz und Farben (Odos Zouganeli
14-16). Schiffe aller Art und das Meer sind
das Thema der aus Piräus stammenden Malerin
Magdalini Sakellaridi, aber auch Olivenbäume
und Opuntien malt sie gelegentlich (Odos Ag.
Sarandas 22). Traditionelle Ikonen fertigt
der Grieche Merkourios Dimopoulos in seinem
Atelier Apokalypse (Odos K. Kambani). Sehr
naiv sind die Werke der US-Amerikanerin
Karolina, die schon seit Jahrzehnten auf
Mykonos lebt und ihre Malereien nur ambulant
verkauft. Meist sitzt sie am alten
Fischerhafen.
Mykonos-Stadt: Preiswert essen und
trinken
Mykonos ist ein teures Pflaster. Aber auch
hier gibt es einige Lokale, in denen die
Preise fast normal sind. Mehrere
preisgünstige Tavernen und Grillstuben
findet man um den Busbahnhof am oberen
Ortsrand, preisgünstige Gýros-Buden und
Creperien im Gassengewirr der Altstadt an
der Kreuzung der Gassen Mitropoleos und
Enoplon Dinamenon. Direkt am alten
Fischerhafen hat das „Madoupo“ schon ab 6
Uhr morgens geöffnet. Es ist im Winter der
Treffpunkt der Einheimischen. Täglich stehen
auf einer Kreidetafel wechselnde Gerichte zu
Preisen zwischen etwa 7 und 14 Euro wie
hausgemachter Hühnereintopf, Schweinebraten
in Öl-Zitronen-Sauce mit Reis oder gebratene
kleine Fische. Die Qualität ist bestens, der
Service schnell und freundlich, das
Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt ganz
einfach – was man auf Mykonos sonst nur
selten sagen kann.
Zum Frühstücken oder zum Kaffeetrinken und
Eisessen zwischendurch kann man auch gut ins
Cafe Suisse am oberen Ende der Hauptgasse
Odos Matogianni gehen. Inhaberin Gisela
kennt fast jeden Mykonioten, gibt gern gute
Tipps, ist wie das ganze Café ausgesprochen
kinderfreundlich und bewegt sich preislich
in annehmbarem Rahmen.
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