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Insel Mykonos - die Orte

Es gibt merkwürdigerweise keine gesicherten Zahlen über die Einwohner der Insel. Je nach Quelle schwanken sie zwischen 9.000 und 11.000 Bewohnern, die dort ganzjährig leben. Ausserdem findet man vielfach den Hinweis, dass davon ca. 4.000 Ausländer sind, die sich hier auf Mykonos  einen Dauerwohnsitz zugelegt haben.

Mykonos Stadt - Klein Venedig
  Gesichert ist hingegen, dass Chora (Mykonos-Stadt) die Hauptstadt der Insel ist.

Hier lebt der überwiegende Teil der Bevölkerung, rund das sind immerhin 6.500 Menschen. Der zweitgrößte Ort ist Ano Mera. Nordöstlich von Chora gelegen leben hier knapp 1.500 Menschen wesentlich ruhiger also, als in Mykonos Stadt. Wer sich auf der Insel eher entspannen möchte, bucht besser hier seine Unterkunft.



Im Folgendem eine Beschreibung weiterer bekannter Orte auf Mykonos

Agios Ioannis
Agios Ioannis ist ein recht ruhiger Badeort auf Mykonos in den vor allem Briten strömen, weil hier 1988 auf Mykonos viele Szenen für den Film „Shirley Valentine“ mit Pauline Collins und Tom Conti in den Hauptrollen gedreht wurden. Der Sand-Kiesstrand liegt an der Westküste von Mykonos und ist etwa 300 m lang. 400 Meter entfernt wird der 100 m lange, weiße Sandstrand von Kapari von kleinen Felsen eingerahmt.

Die großflächig ummauerte Villa am Hang am Ortsrand gehört der sehr sicherheitsbewussten Familie Metaxas, die auch Griechenlands bekanntestem Brandy ihren Namen gab. Zu Gesicht bekommt man sie nie, höchstens ihre Helikopter.

Agios Stefanos
Agios Stefanos ist trotz seiner Nähe zur Inselhauptstadt ein noch relativ ruhiger Ort an einer sehr windgeschützten Bucht mit gutem Strand. Den säumen viele Tavernen, in denen es aber eher locker als mykoniotisch durchgestylt zugeht. Mit 8 Euro ist der Bauernsalat z.B. in der Taverne Epistrofi für mykoniotische Verhältnisse sogar noch recht preiswert – der frisch gepresste Orangensaft aber wie überall auf den orangenarmen Kykladen mit fast 5 Euro pro Glas unverschämt teuer.

Kap Armenistis
Im äußersten Nordwesten der Insel blinkt nachts der Leuchtturm vom Kap Armenistis. Hier fühlt man sich kaum noch im Mittelmeer, sondern eher an die Küsten Irlands oder Schottlands versetzt, so rau sind Landschaft und Winde. Auf dem Weg zum Kap passiert man den wenig besuchten Choulakia Beach mit seinen dunkelgrauen Kieselsteinen. Sie gelten als Naturdenkmal und dürfen deswegen offiziell nicht aufgesammelt werden.

Ornos
Ist ein relativ lebhafter kleiner Badeort mit etwa 400 m langem, flach abfallendem groben Sandstrand. Hier gibt es noch mehrere Fischer, denn die Bucht ist gut vor den oft heftigen Nordwinden der Ägäis gut geschützt. Dadurch wirkt Ornos noch authentischer als die meisten Orte von Mykonos.

Tourlos
Zwischen Tourlos und der 2 km entfernten Stadt Mykonos liegt der neue Kreuzfahrthafen der Insel. Das stört die einen, erfreut die anderen. Der Strand vor den Tavernen ist keineswegs mehr idyllisch, dafür hat man die großen Pötte fast direkt vor Augen. Wer bisher nicht Stammgast in Tourlos war und sein Lieblingshotel gefunden hat, wird bestimmt auch kein Stammgast mehr werden. Einzier Vorteil der Lage: Man kommt mit dem Linienbus schnell in die Stadt und kann nach einem Abend dort notfalls auch zu Fuß nach Hause laufen.

Kalafati
Die Bucht von Kalafati ist eine Welt für sich, ganz anders als das übrige Mykonos. Eigentlich handelt es sich um eine Doppelbucht: die Bucht von Kalafati mit etwa 600 m langem Sandstrand und die sich daran anschließende Bucht Agia Anna mit etwa 100 m Sandstrand. Getrennt werden beide Buchten durch die Halbinsel Divounia mit dem gleichnamigen Weiler, der als einziger Ort auf Mykonos wirklich noch die Atmosphäre einer einfachen Fischersiedlung verströmt.

Hier in der schlichten Taverne Markos zu sitzen, Kaffee zu trinken oder auch Fisch zu essen, gehört zu den urigsten Erlebnissen auf der Insel. Auch für Taucher und Surfer ist Kalafati der ideale Urlaubsort. Die Surfstation von Pezi Huber bietet auch Gelegenheit zum Wasser- und Jetskifahren, das Kalafati Dive Center des Deutschen Waldemar Foit ist absolut professionell.

Ano Mera
Ist der zweite historische Ort auf Mykonos. Er liegt abseits der Strände im Inselinnern und ist tagsüber fast touristenfrei. Nur abends kommt man aus den Küstenorten gern hierher, um auf dem großen Dorfplatz in echt griechischer Atmosphäre abseits der Schickeria ländlich zu essen. Zwei Klöster sind die historischen Sehenswürdigkeiten von Ano Mera.

Das Männerkloster Panagia Tourliani liegt direkt am Dorfplatz. Mönche von der Insel Paros gründeten es 1542, die Bauten stammen aus dem Jahr 1767.

Drei Mönche leben noch hier. Besonders schön ist der Glockenturm, den naive Reliefs schmücken, die neben der Jungfrau Maria und Seraphimen auch einen Bauern, einen Mönch und einen Abt in ihren jeweils typischern Gewändern zeigen.

An der Ikonostase in der Klosterkirche sind schöne Holzschnitzereien zu sehen, auch der geschnitzte Bischofsthron ist gute Arbeit.

 

Im Kloster Paleokastro lebt nur noch eine einzige Nonne. Das Tor in den wehrhaften Mauern öffnet sie nach Lust und Laune, verschließt es aber auf jeden Fall, sollte sich ein Bus mit einer Touristengruppe nahen. Wer die Nonne nicht fotografiert, kommt aber gut mit ihr ins Gespräch, da sie Englisch exzellent beherrscht. Kunsthistorisch Wertvolles gibt es nicht zu sehen, aber die vielen Blumen im Klosterhof und die Sucht der Nonne, alles mögliche im Kloster mit Blümchen zu bemalen, machen einen Besuch äußerst stimmungsvoll.


Strandbar am Sandstrand von Platis Gialos

Platis Gialos Strand
  In Platis Gialos, zu dem die Linienbusse aus der Stadt während der Saison mindestens stündlich bis in den späten Abend hinein fahren, beginnt der Reigen der vielen schönen Sandstrände entlang der Südküste der Insel.

Hier endet die Straße direkt am kleinen Kai, von dem aus die Badeboote den ganzen Tag über zum Paradise, Super Paradise, Agrari und Elia Beach fahren.

Man kann aber auch schon in Platis Gialos selbst am von Tavernen und Hotels gesäumten Sandstrand baden oder von hier aus zu Fuß über den Agia Anna Beach und Paranga Beach bis zum Paradise Beach laufen.

Zu Platis Gialos gehört auch noch die sich westlich anschließende Bucht von Psarou mit einem sehr schönen, etwa 300 m langen Sandstrand und mehreren ausgesprochenen Luxushotels.

Promis, und solche die gern dafür gehalten werden möchten, statten dem Restaurant "N’Ammos" einen Pflichtbesuch ab, trinken Champagner und lassen sich das 3-Gang-Menü für ca. 50 Euro schmecken.

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